iHaus V4 kommt im November 2026. Die bisherige App (Version 2.15.4) wird zum 30.11.2026 eingestellt. Mehr erfahren · support@ihaus.ag

Ausgabe 4 · Stand 04.09.2026 · App-Version 1.19


1. Das Grundprinzip

iHaus trägt am Ende zu drei Dingen bei: dein Leben so angenehm wie möglich zu machen, CO₂ einzusparen — und Sicherheit zu geben.

iHaus verbindet dein Zuhause — Licht, Rollos, Steckdosen, Musik, Heizung, Melder, Kameras — in einer Oberfläche. Ein iPad an der Wand ist der Server: es arbeitet rund um die Uhr, führt Automatiken aus und wacht über das Haus. Dein iPhone ist der Client: es zeigt denselben Stand und bedient von überall. Beide Geräte gleichen sich automatisch ab — was du auf einem änderst, weiß das andere.

Die goldene Regel der Bedienung: Tippen schaltet, Halten öffnet. Ein kurzer Tipp auf eine Kachel führt aus (Licht an, Szene starten). Langes Halten öffnet Details oder Bearbeitung.

Die Wolke (am iPhone, oben rechts): Sie zeigt dir auf einen Blick, wie frisch dein Draht zum Haus ist — blau = alles live, gelb = träge, rot = gerade keine Verbindung zum Server. Ein Tipp auf die Wolke öffnet die Verbindungs-Karte mit dem letzten Kontakt in Sekunden. Die Wolke schmeichelt nicht: Was sie zeigt, stimmt.

2. Zimmer & Kacheln

Oben wählst du das Zimmer, darunter liegen die Kacheln — automatisch sortiert in Bereiche (Szenen · Automatisierung · Sensoren · Geräte). Die Reihenfolge macht die App selbst; verschieben musst und kannst du nichts. Am iPhone wechselst du die Zimmer durch seitliches Wischen; unten führt die Fußleiste durch Dashboard und Räume.

Die zwei Grundgesten — auf jeder Kachel gleich:

  • Tippen löst die Hauptaktion aus (Licht an/aus, Musik Play/Pause, Szene starten).

  • Halten (Finger ruhig auf der Kachel lassen, etwa eine halbe Sekunde) öffnet die Detail-Karte des Geräts — mit allen Einstellungen, Reglern und Extras. Das gilt überall auf der Kachel, auch auf dem Lautstärke- oder Helligkeits-Griff: kurz tippen wirkt wie ein Kachel-Tipp, ziehen stellt den Wert, ruhig halten öffnet die Karte.

  • Lampe: Tipp = an/aus. Bei Dimmern: Kachel halten und senkrecht ziehen — die Kachel füllt sich wie ein Gefäß, die Füllung ist die Helligkeit. Nach dem Loslassen bleibt dein Zielwert stehen, bis die Lampe ihn bestätigt.

  • Farbige Lampen (z. B. Hue): Auf der Lampen-Karte (Kachel halten) findest du die Sektion „Licht & Farbe“: oben die Tasten Einschalten / Ausschalten, darunter vier Verlaufs-Bänder — Helligkeit (dunkel → hell), Farbton (das ganze Spektrum), Intensität (blass → satt, im gerade gewählten Ton) und Weißton (Warmweiß → Kaltweiß, wenn die Lampe das kann). Tippen oder ziehen — der Ring-Marker folgt deinem Finger, die Lampe stellt sich sofort. Der runde Farb-Chip oben spiegelt immer den echten Zustand (Farbe, Intensität, Weißton, Helligkeit — aus = matt). Die Helligkeit regelst du wie gewohnt am Kachel-Gefäß.

  • Rollo: Läuferlinie packen und ziehen, loslassen fährt. Die Kachel zeigt die echte Fahrt.

  • Tür-/Fensterkontakte: zeigen Tür- oder Fenster-Symbol, schwarz = geschlossen („Geschlossen“), weiß = offen („Geöffnet”).

  • Steckdose mit Abschalt-Timer: Auf der Karte jeder schaltbaren Steckdose (Kachel halten) findest du vier Zeit-Karten: 30 Minuten · 1 · 2 · 3 Stunden. Ein Tipp schaltet die Steckdose ein und startet die Zeit — ist sie schon an, bleibt sie an. Läuft die Zeit ab, schaltet das Haus sie aus. Die Kachel zeigt die Restzeit oben rechts (in 5-Minuten-Schritten, die letzte Minute sekundengenau und pulsierend) — auf iPad und iPhone gleich. „Timer aus“ oder ein Tipp auf die leuchtende Zeit-Karte bricht nur den Timer ab, die Steckdose bleibt an. Schaltest du die Steckdose selbst aus — in der App, am Wandschalter oder per Automatik — endet auch der Timer von allein. Praktisch für Bügeleisen, Heizlüfter, Ladegeräte, Poolpumpe.

  • Farblicht über KNX-Kanäle (z. B. Poolbeleuchtung): Besteht ein Farblicht aus einzelnen KNX-Dimmkanälen (Rot/Grün/Blau/Weiß), fasst iHaus sie zu einer Kachel zusammen — sie bedient sich exakt wie eine Hue: Tipp = an/aus, Halten + Ziehen = Helligkeit, Halten öffnet die „Licht & Farbe“-Karte mit denselben Bändern. iHaus verteilt die Farbe selbst auf die vier Kanäle; die Intensität steuert dabei die Weiß-Beimischung. Die Kachel zeigt immer den echten Mix — auch wenn jemand an der Anlagen-Steuerung selbst dreht.

  • Musik (Sonos): Tipp = Play/Pause, Halten öffnet die Musik-Karte. Spielt Radio, trägt die Kachel das Sender-Logo mit sanften Klangwellen.

  • Rauchmelder: wachen still („Wacht — alles ruhig“); bei Alarm färbt sich die Kachel rot.

Die Musik-Karte (Sonos) im Detail:

  • Oben die Bühne: Cover, Titel, Interpret und der Zeitbalken des laufenden Stücks. Das ♡ oben rechts sichert das gerade laufende Lied als Sonos-Favorit — die neue Kachel fliegt sichtbar in die Favoriten-Reihe ein.
  • Der Player sitzt direkt darunter: Zurück · Play/Pause · Weiter, dazu das Lautstärke-Band (die kleine Kerbe markiert 75 % — gut fürs Gefühl, wo „laut“ anfängt).
  • Favoriten-Reihe: Quadratische Bild-Kacheln wie in der Musik-App. Ein Tipp spielt. Ein einzelnes Lied ersetzt dabei die Warteschlange — wenn es endet, bleibt es stehen, es spielt nichts Ungefragtes weiter. Gedrückt halten rüstet ein ✕ zum Löschen des Favoriten.
  • Zuletzt gespielt: Die Karte merkt sich die Lieder, die über sie gelaufen sind (Sender nicht — die wohnen bei den Favoriten). **„▶ Liste abspielen“** legt die ganze Liste von oben nach unten als Warteschlange auf. Zeile antippen = goldener Haken, dann „Playlist erstellen” — daraus wird eine echte Sonos-Playlist, in genau deiner Tipp-Reihenfolge, ohne die laufende Musik zu stören. Gedrückt halten + ✕ wirft eine Zeile aus der Liste.
  • Inhalt: Der Ebenen-Browser für Playlists und Dienste — „‹ Zurück“ geht eine Ebene hoch, × schließt nur den Browser, die Karte bleibt offen.
  • Gut zu wissen: Der Lautstärke-Griff auf der Kachel kennt alle drei Gesten — kurz tippen = Play/Pause wie ein Kachel-Tipp, ziehen = Lautstärke, ruhig halten = Musik-Karte öffnen. Dasselbe gilt für die Griffe von Licht und Rollo.

Hintergrund-Stimmungen & eigenes Foto: Dein Zuhause darf so aussehen, wie es sich anfühlt. Auf dem Dashboard öffnet die Kachel Zimmer die Karte „Zimmer verwalten“ — dort wohnen neben Reihenfolge und Namen auch die Hintergründe:

  • Je Zimmer eine Stimmung: Neben jedem Zimmer sitzt ein runder Farb-Punkt. Antippen klappt neun Stimmungen auf — von Mitternacht über Abendhimmel, Wald, Ozean und Kamin bis zu drei hellen (Morgenlicht, Nebel, Rosé). Ein Tipp genügt: Der Hintergrund blendet sofort weich um, die Vorschau läuft live. Auch beim Wechseln zwischen Zimmern gleitet die Stimmung sanft mit — nie ein harter Sprung.
  • Ein Standard fürs ganze Haus: Die gestrichelte Zeile „Hintergrund für alle Zimmer“ ganz oben setzt alle Zimmer auf einen Schlag — auch die, die vorher eine eigene Wahl hatten. Einzelnen Zimmern danach wieder etwas Eigenes zu geben, geht jederzeit.
  • Eigenes Foto: Der letzte Kreis in der „Alle Zimmer“-Reihe trägt ein 📷 — er öffnet deine Foto-Mediathek. Das gewählte Bild wird automatisch aufs Bildschirmmaß verkleinert (etwa ein Megabyte, ganz gleich wie groß das Original ist); helle Motive bekommen von selbst einen zarten Schleier, damit Schrift und Kacheln lesbar bleiben. Das Foto gehört dem Gerät, auf dem du es wählst — iPhone und Wand-iPad dürfen also verschiedene Bilder tragen. Die Stimmungs-Wahl selbst gilt dagegen im ganzen Haus, auf allen Geräten.

Lesbarkeit ist immer eingebaut: Auf hellen Hintergründen legt sich der Lese-Schleier automatisch dazu. Hintergründe wählen darf, wer auch Zimmer anlegen darf; der Start-Bildschirm beim Aufwachen und die Einrichtung behalten ihre eigene Bühne.

3. Favoriten (die Startseite)

Die Favoriten sind dein Dashboard: oben Info-Kacheln (Wetter — mit dem Ort, für den es gilt: klein unter „Draußen“ steht z. B. „Hadern · München“; unterwegs siehst du also weiter das Wetter zu Hause, nie das am Aufenthaltsort —, Sonnen-Ernte, Verbrauch, Sicherheit, Zentral aus, Coming Home, Automatik-Strahl, Automatik bauen, Geräte, Jack (Kapitel 20), CO₂-Konto (Kapitel 21), ADLeR (Kapitel 22), iHaus DNA, System, Ansagen, ggf. Smiley), darunter deine Lieblings-Geräte, Szenen und Automatiken. Wer eine Kachel nicht kennt: Frag Jack — „Was bedeuten die Kacheln in der Favoriten-Spalte?“

  • Gerät zu den Favoriten: Geräte-Kachel halten → auf der Karte „☆ Als Favorit“ tippen.
  • Szene/Automatik aus den Favoriten nehmen: Karte bzw. Builder öffnen → „★ In Favoriten“ austippen. Nichts wird gelöscht — nur die Anzeige.
  • Auf allen Geräten gleich: Deine Favoriten-Auswahl gilt überall — ein Stern am iPhone erscheint kurz darauf auch am iPad (und umgekehrt).
  • Zentral aus: Tipp schaltet alle Lichter aus und Musik leise; die Quittung („5 Geräte aus ✓“) erscheint kurz in der Kachel. Halten öffnet die Liste mit Ausnahmen — dort bestimmst du, was bei „Zentral aus” anbleiben darf.
  • Rauchmelder-Kachel: zeigt „25/27 online“ — sind nicht alle erreichbar, bekommt die Kachel einen roten Rahmen. Ein Tipp öffnet die Inventarliste mit Handlungsempfehlung: nicht erreichbare Melder ganz oben (mit Zimmer), darunter alle Melder vom ältesten zum jüngsten — je Melder Inbetriebnahme und Alter, dazu ehrliche Hinweise: Batterie schwach, reinigen, tauschen (Rauchmelder sind bauartbedingt nach 10 Jahren fällig) oder „bald tauschen“.
  • Fenster-&-Türen-Kachel: zeigt „8/8 geschlossen“ — steht etwas offen, färbt sich der Rahmen bernstein und die Kachel sagt „2 offen“. Ein Tipp öffnet die Liste: Offene ganz oben (mit Zimmer und Tür/Fenster), darunter die geschlossenen.
  • Am iPhone: Der Griff im Kopfbereich holt die Favoriten als Vollbild über die Zimmer — derselbe Inhalt wie die iPad-Spalte, zum Schließen den Henkel oben antippen.

4. Szenen & Automatiken (der Builder)

Szene = läuft auf Fingertipp („Touch me“). Automatik = läuft von selbst, wenn ihre Bedingungen zutreffen.

Neu bauen: Favoriten → „Automatik bauen“. Eine Karte führt dich durch: – Name und Symbol wählen. – WENN (Bedingungen): Zeit & Wochenplan · Sonnenauf-/-untergang · Geräte & Sensoren (an/aus oder Messwert mit Schwelle, Toleranzband und Ruhezeit) · Anwesenheit. Ohne WENN entsteht eine Szene. Mehrere Bedingungen gelten gemeinsam (UND). – DANN (Aktionen): Geräte schalten/dimmen, Ansagen, Warten, Push-Nachricht u. v. m. – Sichern braucht mindestens eine Aktion.

Bearbeiten: Automatik-Kachel halten → der Builder öffnet mit dem Bestand. Dort auch: „★ In Favoriten“ und Löschen (zweimal tippen — räumt auch die Auslöser sauber mit weg).

Automatik-Strahl: Die Info-Kachel „Automatik läuft rund / da geht was besser“ zeigt den Tagesverlauf deiner Automatiken auf einer Zeitachse — grüne Balken sind gewollte Laufzeiten, gestreifte sind „offene Enden“, das rote Lineal ist Jetzt. Ein neben einem Gerät heißt: da geht was besser — antippen zeigt, wer die Automatik trägt, was auffällt und (bei Licht) einen konkreten Vorschlag samt „Soll iHaus das für dich optimieren?”-Knopf. Am iPhone steht der Gerätename über seiner Zeitleiste, damit die Achse die volle Breite bekommt; Zeit und Außenhelligkeit stehen oben in der Karte.

5. Ansagen & Stimmen (TTS)

Favoriten → „Ansagen & Stimmen“. Lege Durchsagen an (Text oder Klingelton), wähle Stimme und Ziel-Lautsprecher, spiele sie ab oder verknüpfe sie als Auslöser (z. B. Türklingel). Der Rauchalarm hat eine feste Evakuierungs-Ansage mit Sicherheitsabfrage.

Wenn Ansagen stumm bleiben: Meldet die Karte „Ansage fehlgeschlagen — iPad-Neustart hilft meist“, dann klemmt die Sprach-Erzeugung von iOS — das passiert gelegentlich nach einem iOS-Update. Die Kur ist genau die aus der Meldung: das iPad einmal komplett neu starten (nicht nur die App). Der Vorfall steht auch im Flugschreiber der Support-Mail, damit nichts davon verloren geht.

6. Geräte-Liste & Geräte verwalten

Favoriten → „Geräte-Liste“: alle Geräte nach System gruppiert (KNX, Hue, Sonos, …), mit Erreichbarkeits-Punkt und Suchfeld.

  • Gerät antippen → Geräte-Karte: umbenennen (gilt überall), Favoriten-Stern, „Zentral aus“-Teilnahme, Kachel löschen.
  • **„Bekannt · ohne Kachel“:** angelernte Geräte ohne Kachel. Je Eintrag: + Kachel (Zimmer wählen), Ignorieren (verschwindet in die zurückholbare Ablage — richtig für Karteileichen und Konto-Geräte, die immer wiederkommen) oder Löschen (nur für wirklich Totes; Teile aktiver Anlagen wie das KNX-Gateway sind geschützt: „Teil aktiver Anlage”).
  • Geräte suchen: Favoriten → „Geräte suchen“ — gezielte Suche je Hersteller-Familie (Sonos, Hue, HomeKit, KNX, iHaus RWM, Shelly, Nuki, TP-Link/Kasa, SMA, …), Anlernen neuer Geräte (bei Kontakten wählst du gleich: Tür oder Fenster), KNX kommt per Projektdatei-Import. Cloud-Dienste (Home Connect, Netatmo) suchst du nicht hier — die kommen über Konten & Dienste (unten).
  • Konten & Dienste: Cloud-Dienste wie Home Connect (BSH), Netatmo oder die iHaus-Rauchmelder-Cloud brauchen ein Konto. Der Weg ist immer gleich: Favoriten → Dienste → Dienst antippen → Anmelden — es öffnet sich das Anmeldefenster des Herstellers direkt in der App, du meldest dich an, fertig; die Geräte erscheinen danach von selbst unter „Bekannt · ohne Kachel“ und bekommen mit + Kachel ihr Zimmer. Die Karte „Konten & Dienste“ zeigt jeden Dienst dauerhaft mit seinem Zustand — verbunden (grüner Handschlag), abgelaufen (gelöst — hier hilft „Neu anmelden”) oder nie eingerichtet**. So verliert niemand still seine Geräte, weil im Hintergrund eine Anmeldung ausgelaufen ist.

Neue Geräte einlernen — wer macht was

Beim Einlernen haben die Geräte deines Hauses feste Rollen — so ist die Arbeit immer gleich einfach:

  • Dein iPhone ist das Einlern-Werkzeug. Einlernen ist Vor-Ort-Arbeit am neuen Gerät: einen QR-Code scannen, einen Knopf drücken, kurz eine Funkverbindung herstellen. Das machst du mit dem Gerät in deiner Hand — einmal durchs Haus, fertig.
  • Das Wand-iPad lernt nie selbst ein. Es ist der Server deines Zuhauses und bleibt ununterbrochen auf seinem Posten. Seine Rolle ist die des Zuhörers: Sobald ein neuer Sensor funkt, nimmt der Server ihn automatisch auf — das Gerät erscheint dann unter „Bekannt · ohne Kachel“ und wartet auf seinen Platz im Zimmer.
  • Die iHaus-Cloud ist das Standesamt. Sie vergibt im Hintergrund die Zugänge und Schlüssel für jedes neue Gerät — du siehst davon nichts, und genau so soll es sein.

Kurz: Das iPhone prägt, der Server lauscht, die Cloud beurkundet. Du brauchst nie Adressen einzutippen, kein WLAN von Hand zu wechseln und keinem Gerät technische Daten zu verraten.

Shelly einlernen — die Straße vom iPhone

Shelly-Geräte (Steckdosen Plug M / Plug PM, Klima-Sensor H&T, Wassermelder Flood) funken selbst in dein Zuhause. Damit sie wissen, wohin, gehst du einmal die Shelly-Straße vom iPhone aus: Geräte suchen → Shelly.

  1. Wecken: Gerät einstecken bzw. die Lasche ziehen — der Ring leuchtet blau: Das ist sein eigenes Einricht-Netz, es ist offen.
  2. Verbinden: Tipp auf „Verbinden“ — das iPhone wechselt selbst kurz in das Shelly-Netz (du musst nichts in den iOS-Einstellungen tun). Klappt das mal nicht, steht der Handweg daneben („Ich bin schon verbunden“).
  3. Einrichten: Das Gerät zeigt dir die WLANs, die es sieht — wähle dein Haus-WLAN (2,4 GHz!), Kennwort, Name. iHaus prägt dem Gerät den Schlüssel deines Zuhauses ein.
  4. Fertig: Das iPhone kehrt ins Haus-WLAN zurück, das Gerät meldet sich, der Server nimmt es auf → „Bekannt · ohne Kachel“ → + Kachel.

Danach schließt iHaus das blaue Shelly-Netz — bewusst: Es ist ein offenes Netz, und mit zwei Shellys im Haus könnte die App die Netze nicht auseinanderhalten. Der Ring geht aus. Willst du später an das Gerät heran (etwa für ein anderes WLAN), findest du auf seiner Karte unter Hilfe „Gerät im Haus-WLAN öffnen (IP)“ — das ist seine eigene Seite, ohne Werksreset. Der Steckbrief (Modell, Kennung, Adresse, Empfang, WLAN) steht unten beim Techniker.

Zwei Steckdosen-Arten: Plug M schaltet (Ein/Aus, Abschalt-Timer). Plug PM ist eine reine Messdose ohne Relais — sie zeigt Leistung und Zähler, schaltet aber nicht; darum hat ihre Karte keinen Schalter. Batterie-Sensoren wie der H&T melden nur bei Änderung oder in ihrem Weck-Takt — eine Kachel, die nach einem Neustart eine Stunde den alten Stand zeigt, ist kein Fehler.

Nuki — zwei Wege ins Haus

Ein Nuki Smart Lock kommt auf einem von zwei Wegen zu iHaus; die Suche „Nuki“ findet beide:

  • Über die Nuki Bridge (kleines Steckdosen-Gerät nahe der Tür): In der Nuki-App unter Bridge verwalten → HTTP-API einschalten, den angezeigten API-Token kopieren. In iHaus tippst du die gefundene Bridge an und trägst den Token einmal ein — die Bridge wird angelegt, ihre Schlösser erscheinen als neue Geräte. Der Token bleibt im Haus.
  • Über Apple Home: Neuere Schlösser (4. Generation, Matter/Thread) meldest du in der Apple-Home-App an; iHaus übernimmt sie von dort. Wichtig: Apple braucht dafür eine eigene Zentrale im Netz — einen HomePod mini oder ein Apple TV 4K; ein iPad kann das seit iPadOS 16 nicht mehr. Ohne Zentrale sieht Apple Home das Schloss nicht, und iHaus dann auch nicht.

Empfehlung: Wo eine Bridge da ist, nimm die Bridge — sie funktioniert ohne Apple-Hardware und ist der Weg, den auch Haustüren im Mehrfamilienhaus brauchen.

Hue Bridge koppeln

Findet die Suche eine Hue Bridge, steht sie zunächst mit dem Chip „koppeln“ da. Drücke den runden Knopf oben auf der Bridge und tippe innerhalb von 30 Sekunden auf „Verbinden“ — das ist die einmalige Freigabe der Bridge für iHaus. Danach findet die Suche alle Lampen und du legst sie an. (Bridge v1 rund, v2 quadratisch — beide gehen.)

Geräte schützen (PIN, Face ID / Touch ID)

Manche Dinge soll nicht jeder Finger im Haus schalten — der Türöffner, die Alarmanlage, das Rollo im Kinderzimmer. Dafür gibt es auf jeder Geräte-Karte unter „Verwalten“ den Knopf „Schützen“. Beim ersten Mal legst du eine PIN fest (mindestens 4 Stellen), danach gilt: Wer eine geschützte Kachel bedienen will, bestätigt zuerst mit Face ID oder Touch ID — klappt das nicht, fragt die App nach der PIN. Nach der Freigabe bleibt das Gerät 30 Sekunden frei, damit Dimmen oder mehrmaliges Tippen nicht jedes Mal neu fragt.

Drei Dinge machen den Schutz verlässlich: Er klebt am physischen Gerät (Seriennummer bzw. KNX-Adressen) — wer die Kachel löscht und neu anlegt, hat immer noch ein geschütztes Gerät vor sich. Er gilt im ganzen Haus: einmal am iPad geschützt, ist das Gerät auch auf jedem iPhone geschützt. Und die PIN wird nirgends im Klartext gespeichert — in den Hausdaten liegt nur eine verschlüsselte Prüfsumme; lesbar ist die PIN einzig im Schlüsselbund deines eigenen Geräts, damit Face ID sie für dich hervorholen kann. Aufheben lässt sich der Schutz jederzeit mit demselben Knopf („Entschützen“) — natürlich erst nach Freigabe.

7. Heizung & Thermostate

Jedes Zimmer mit Thermostat hat eine Heizungs-Kachel: Die große Zahl ist die gemessene Raumtemperatur (Ist), die kleine die gewünschte (Soll).

Wärmer oder kälter: Kachel antippen → auf der Karte mit und + in halben Grad die Wunschtemperatur stellen. Die Zahl folgt sofort deinem Finger; sobald du kurz absetzt, geht genau ein Auftrag an die Heizung („✓ an die Heizung gesendet“). Ab da übernimmt der Regler im Zimmer: Er vergleicht Wunsch und Wirklichkeit und öffnet oder schließt die Heizung von selbst. Heizungen sind gemächlich — bis man eine Änderung spürt, vergeht gern eine Stunde.

Eingestellt und tatsächlich geregelt sind zwei Zahlen. Je nach Betriebsart zieht dein Thermostat vom eingestellten Wert ein paar Grad ab (bei „Standby“ zum Beispiel 2°). Die Karte zeigt dir deshalb beides ehrlich an — was du eingestellt hast und was der Regler wirklich daraus macht. Das ist kein Fehler, sondern gewollte Spar-Logik deiner Anlage; iHaus macht sie nur zum ersten Mal sichtbar.

Die vier Betriebsarten (wenn deine Anlage sie kann, stehen sie als Tasten auf der Karte):

  • Komfort — jemand ist im Raum: Es gilt genau deine Wunschtemperatur, ohne Abzug.
  • Standby — kurz außer Haus: Der Regler senkt um ein paar Grad ab und ist schnell wieder warm.
  • Nacht — Schlafenszeit: stärker abgesenkt (die klassische Nachtabsenkung).
  • Frost — die „Heizung aus“-Stellung: Es wird nicht geheizt; der Regler wacht nur, dass nichts einfriert (etwa 7°). Ideal für den Sommer.

Gut zu wissen: „Ventil x %“ auf der Karte verrät, wie weit die Heizung gerade wirklich aufgedreht ist — 0% heißt: Es wird nicht geheizt, auch wenn der Heizkörper noch warm ist. Und unter seine Schutztemperatur lässt sich kein Regler stellen: Wer tiefer dreht, landet einfach in der Frost-Stellung.

8. Mess-Steckdosen & Verbrauch

Eine Mess-Steckdose (TP-Link, Eve, Shelly Plug PM & Co.) kann zweierlei: schalten wie jede Steckdose — und dabei messen, was das angeschlossene Gerät verbraucht. Auf der Karte stehen die Leistung in Watt (was das Gerät jetzt gerade zieht), der Gesamtzähler in kWh (was seit dem Einstecken zusammengekommen ist) und je nach Dose auch Spannung und Strom.

Jede Dose kalibriert sich selbst. Nach dem Anschließen beobachtet iHaus die Dose kurz in Ruhe und lernt ihren Ruheverbrauch — das leise Schnurren, das fast jedes Gerät im Standby zieht. Daraus entsteht eine Meldegrenze: Erst wenn das Gerät wirklich arbeitet, gelten die Werte als Ereignis. Das Schnurren darunter wird nicht ständig durchs Haus gefunkt — das hält das Netz ruhig, egal ob eine Messdose im Haus steckt oder zwanzig. Wird ein Gerät später einmal in einer noch tieferen Ruhe erwischt (weil es bei der ersten Beobachtung zufällig lief), korrigiert sich die Grenze von selbst. Du musst nichts einstellen.

Das Ereignis-Buch schreibt mit. Springt ein Gerät an der Messdose an, landet das automatisch in der Chronik: „Kaffeemaschine an 7:12 · aus 7:19″. So führt das Haus nebenbei Tagebuch über die Dinge des Alltags — die Kaffeemaschine am Morgen, der Fernseher am Abend, das Poollicht nach Stundenplan. Das sind ehrliche Lebenszeichen: Wer Kaffee macht, ist wach und daheim. Die Wächter-Dienste (nächstes Kapitel) können darauf aufbauen.

Was kostet mich das Gerät? Die Faustformel: Watt × Stunden pro Tag × 365 ÷ 1000 = kWh im Jahr, mal deinen Strompreis. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein 80-Watt-Gerät, das täglich 12 Stunden läuft, macht rund 350 kWh — bei 0,32 €/kWh etwa 112 € im Jahr. Der Gesamtzähler auf der Karte erspart dir das Rechnen: einmal im Monat ablesen genügt.

Gut zu wissen: Die Werte werden etwa alle 20 Sekunden aufgefrischt — ganz kurze Spitzen können daher zwischen zwei Messungen fallen. Angezeigt wird in ruhigen Schritten: Leistung unter 50 W wattgenau, darüber in Schritten von rund 25 W, Strom in 0,1 A, Temperaturen in 0,5 °C — so flackern die Kacheln nicht bei jedem Zucken, und das Funknetz des Hauses bleibt leise. Und eine ausgeschaltete Dose meldet ehrlich 0 Watt: Der Zählerstand bleibt dabei natürlich erhalten.

9. Die vier Wächter (Schutz-Dienste)

System → Verwaltung → Wächter-Dienste — vier Schutzdienste nach einem Prinzip: Dienst einschalten → das Haus wacht → im Ernstfall großer Alarm-Schirm auf allen Geräten + Ansage + Hinweis an die Leitstelle. Der Alarm-Schirm füllt bei einem Alarm das ganze Display; bei mehreren teilt er sich, bis zu vier Felder. Quittieren am Schirm beendet Ton und Anzeige überall — und alle Geräte erhalten eine „ENTWARNUNG“-Meldung, damit auch unterwegs jeder weiß: alles wieder gut. Beim Smiley-Alarm kannst du direkt auf dem gelben Schirm mit „😃 Mir geht es gut” antworten.

  • 🔥 Brand (rot): Löst ein Rauch-, Hitze- oder CO-Melder aus, kommt sofort die Evakuierungs-Ansage auf allen Lautsprechern, der rote Schirm und der Leitstellen-Hinweis.
    • Testalarm — der freundliche Bruder: Drückst du die Prüftaste am Melder, gibt es keinen Schreck-Alarm. Die Kachel des Melders wechselt auf warmes Gold mit „Testalarm läuft“, und die Detailkarte vermerkt „Testalarm erkannt — der Testknopf wurde gedrückt”. So prüfst du jeden Melder, ohne dass das Haus in Deckung geht.
    • Echter Alarm: Die Melder-Kachel zeigt „RAUCH-ALARM!“ in Klartext — und gleichzeitig übernimmt der große rote Schirm auf allen Geräten, auch über dem Ruhebildschirm. Die Evakuierungs-Ansage läuft in Schleife über die Sonos-Lautsprecher, bis am Schirm quittiert wird.
    • Kein Sonos im Haus? Kein Problem. Der Alarm läuft trotzdem vollständig durch: Die Melder selbst sirenieren mit ihren eingebauten 85 dB an der Decke, der rote Vollbild-Schirm erscheint auf allen Geräten, und die Mitteilung geht an alle Handys. Nur die zusätzliche Haus-Durchsage über die Lautsprecher entfällt.
  • 💧 Wasser (blau): wie Brand, für Wassermelder. Ohne Wassermelder im Haus lässt sich der Dienst nicht einschalten („Nicht verfügbar“).
  • Unwetter (DWD): amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdiensts für deinen Standort, ab Warnstufe 3 (schwer). Prüfung alle 10 Minuten.
  • 🙂 Smiley (gelb): die tägliche Wohlbefindens-Frage — siehe Kapitel 10.

Am iPhone zeigen die Schalter nur den Stand — geschaltet wird am iPad-Server (zweimal tippen zur Bestätigung).

Lebt die Wache? Unter dem Smiley-Schalter steht eine Status-Zeile: „Nächste Frage heute/morgen um 10:00 · Letzte Antwort heute: 😃 gut (iPad)“. Sie zeigt schwarz auf weiß, dass der Dienst wirklich arbeitet — auf beiden Geräten.

10. Der Smiley — „Wie geht es dir heute?"

Warum es ihn gibt: Für alle Menschen, die alleine leben — die Mamas und Papas, und alle, deren Familie einfach wissen möchte: Mir geht es gut. Ein Fingertipp am Morgen, mehr nicht. Keine Anrufpflicht, keine App-Akrobatik, kein Überwachungsgefühl — nur ein tägliches Lebenszeichen, das beruhigt. Und weil nicht jeder ein iPad an der Wand hat, funktioniert er genauso am iPhone: Das trägt jeder mit sich herum. Bleibt die Antwort aus, sagt das Haus der Familie leise Bescheid — bevor jemand sich Sorgen machen muss.

Derselbe einfache Weg gehört auch ins betreute Wohnen und in Pflegeeinrichtungen: Alle wollen immer wissen, wie es einem geht — und wo das Personal knapper wird, zählt ein ehrliches Lebenszeichen doppelt. Deshalb stempelt iHaus zu jeder Antwort das Wetter mit (Temperatur, Druck, Föhnlage): So werden mit der Zeit Zusammenhänge sichtbar, die sonst niemand bemerkt. Und der Smiley kann wachsen — bis hin zu besonderen Fragen für den heutigen Tag.

Ist der Smiley-Wächter an, erscheint eine gelbe Kachel in den Favoriten. Ein Tipp öffnet die Frage mit drei großen Gesichtern: 😃 Mir geht es gut · 😐 Mittel · 🙁 Nicht so gut. Ein Fingertipp genügt — fertig für den Tag.

  • Antworten kannst du jederzeit, auch vor der Frage-Zeit; die letzte Antwort des Tages gilt. iPad oder iPhone — eins reicht.
  • Die Seite zeigt dir immer den Stand: deine heutige Antwort (der gewählte Knopf trägt einen Haken; ändern jederzeit möglich) und wann die nächste Frage kommt.
  • Zur eingestellten Frage-Zeit (Standard 10:00) beginnt die Frist (Standard 4 Stunden). Kommt bis dahin keine Antwort, zeigt das Haus den gelben Schirm und schickt den Leitstellen-Hinweis — die stille Rückversicherung für Menschen, die allein leben.
  • Der Verlauf: Unter den drei Gesichtern siehst du deine letzten Antworten — je Tag das Gesicht, das Gerät und das Wetter im Moment der Antwort: Temperatur, Himmel, Luftfeuchte und Luftdruck mit Tendenz-Pfeil (↗ steigend · → gleich · ↘ fallend). Warum das Wetter? Weil Wohlbefinden und Wetter zusammenhängen — schwüle Tage, Druckstürze, Föhnlagen. So erkennst du (und später der Tagesbericht) Muster: „An Föhntagen geht es mir oft mittel.“ Das Haus merkt sich rund drei Monate. Steht eine Wetterstation (z. B. Netatmo) im Haus, nimmt iHaus deren echte Messwerte; sonst den Wetterdienst.
  • Einstellen: System → Verwaltung → unter dem Smiley-Schalter: Frage-Uhrzeit (±30 Min) und Frist (±1 h) per −/+-Tasten.
  • Am Wand-iPad: Steht die Frage auf dem Schirm, hält sie sich den Ruhe-Schleier selbst vom Leib — die erste Berührung gilt den Gesichtern, kein Vorweg-Tippen zum Aufwecken nötig.
  • Unterwegs: Die Antwort vom iPhone zählt genauso und entwarnt sofort überall — auch einen bereits stehenden gelben Schirm daheim. Wer verreist ist, antwortet einfach zwischen Frage-Zeit und Fristende von unterwegs.
  • Fürs Protokoll: Jede Antwort (und jeder Wächter-Alarm) landet zusätzlich im Flugschreiber — in der Support-Mail siehst du also auch aus der Ferne, ob heute geantwortet wurde.

11. Sicherheit & Kameras

Die Info-Kachel „Sicherheit“ in den Favoriten öffnet deine Kamera-Seite. iHaus zeigt hier deine HomeKit-Kameras — jede Kamera, die in Apples Home-App wohnt, erscheint automatisch auch hier. Das gilt für alle Marken, die den HomeKit-Weg gehen: Auch Netatmo-Kameras (Presence/Welcome) kommen so herein — nicht über das Netatmo-Konto, sondern über Apple Home.

  • Das Raster: Alle Kameras als Standbilder mit Name und Zimmer; die Bilder blenden weich ein und frischen sich beim Öffnen auf. Der Hinweis oben sagt es kurz: Tippen = Live · nochmal Tippen = Standbild.
  • Live ansehen: Kamera antippen → sie wächst groß auf (echtes 16:9-Bild, rotes LIVE-Zeichen). Dreh das iPhone quer, dann füllt das Bild den Schirm — beim ersten Mal erinnert dich eine kleine Kreispfeil-Pille daran; sie verschwindet nach ein paar Sekunden von selbst.
  • Zurück: Das schließt Schritt für Schritt — läuft gerade ein Live-Bild, schließt es nur dieses und du bist wieder im Raster; ein zweites ✕ verlässt die Sicherheits-Seite. Auch ein Tipp aufs große Bild bringt dich zum Raster zurück.
  • Unterwegs: Von außerhalb brauchst du eine Home-Zentrale (HomePod oder Apple TV zu Hause) — dann laufen Standbilder und Live-Streams auch über Mobilfunk. Beim ersten Öffnen nach dem App-Start darf die Seite ein paar Sekunden brauchen, bis die Kameras gemeldet sind.
  • Noch keine Kameras? Dann zeigt die Seite vier Live-Blicke in die Bayerischen Alpen als Vorgeschmack — sobald echte Kameras einziehen, verschwinden sie von selbst.

12. System-Karte

Favoriten → „System“: – Status: Version, Rolle (Server/Client), Netz, Geräte online, Speicher, KNX-Verbindung. Ehrlichkeit eingebaut: Ist dein iPhone gerade ohne Live-Verbindung zum Haus, trägt die „Geräte online”-Zahl einen Vermerk — „⚠︎ Konserve (letzter Live-Kontakt 9:12)“. Die Zahlen stammen dann aus dem letzten Abgleich und sind so alt wie der Vermerk sagt; nichts tut so, als wäre es live. – Netzwerk & Heim:** Heimnetz merken/vergessen — im Heimnetz verbindet die App direkt. – Verwaltung: BSH-Hausgeräte-Schalter, Wächter-Dienste, Impressum & Rechtliches, Support. (Deine Rauchmelder findest du in der Geräte-Liste; Mitglieder einladen und verwalten wohnt an genau einem Ort: Danger Zone → „Mitglieder & Rechte” — Kapitel 13.) – Support kontaktieren:** öffnet das Mail-Fenster direkt in der App — Empfänger, Betreff und alle technischen Angaben stehen schon drin (App-Version, iOS, Rolle, Netzwerk, Geräte online, KNX-Stand, Funkverbrauch des Monats), und als Anhang reist der Flugschreiber mit: die Ereignis-Chronik deines Geräts (Neustarts, Netzwechsel, Verbindungs-Ereignisse — mit Uhrzeit). Du schreibst nur noch dein Anliegen oben hinein; der Support muss nicht nachfragen. Ist auf dem Gerät kein Mail-Konto eingerichtet, öffnet stattdessen die Mail-App klassisch. – Abo: der eigene Reiter für dein iHaus-Abo — Stand auf einen Blick (Basis und Jack, mit Verlängerungsdatum), Knöpfe zum Starten und der Weg zu Apples Abo-Verwaltung. Details in Kapitel 19. – Diagnose senden: ein Schalter in der Verwaltung (wie bei Apple). Eingeschaltet, schickt das Gerät einmal täglich seinen Flugschreiber-Bericht automatisch an den iHaus-Support — Probleme fallen so auf, bevor du sie meldest. Die Zeile darunter zeigt ehrlich, wann zuletzt gesendet wurde. Standard: aus. – ⚠️ Danger Zone (eigener roter Bereich oben in der Leiste): Ganz oben steht dein Konto-Ausweis — mit welcher E-Mail-Adresse dieses Gerät angemeldet ist, dazu Name, Rolle und der Registerstand. Darunter Mitglieder & Rechte (siehe Kapitel 13) und schließlich, rot gerahmt, die Handgriffe, die die Nutzung einschränken — Passwort ändern (gilt auf allen Geräten), „Abmelden — nur dieses Gerät“ (harmlos: Haus und andere Geräte bleiben unberührt, neu anmelden bringt alles zurück), Rolle wechseln (Server ⇄ Client) und das Löschen (siehe Kasten unten). Alles hier fragt nach, bevor es zuschlägt — und nichts davon versteckt sich mehr am Ende einer langen Liste.

Löschen — so funktioniert es (und warum es so sicher ist):

Es gibt zwei Wege, je nachdem, wer du bist:

  • Chef am iPad-Server: „Haus und alle Konten löschen“. Das ist der große Radiergummi — er löscht das komplette Zuhause: alle Zimmer, Geräte und Automatiken, die Haus-Daten in der Cloud, alle Mitglieder samt ihrer Anmelde-Konten und Push-Anmeldungen. Jedes Gerät der Familie verliert den Zugang. Danach ist es, als hätte es das Haus nie gegeben — nur die Haus-Kennung bleibt für immer vergeben (ohne jeden Personenbezug), damit sie nie ein fremdes Haus erben kann.
  • Mitglied: „Mein Konto löschen“. Löscht nur dich — dein Konto, deine Push-Anmeldung, deine Mitgliedschaft. Das Haus der anderen bleibt unberührt.

Der Ablauf ist bewusst kein Drei-Klick-Weg: Nach drei Sicherheitsfragen schickt dir die App einen Löschcode an deine Konto-E-Mail. Erst wenn du diesen Code eingibst, wird gelöscht — und geprüft wird er auf unserem Server, nicht in der App. Selbst wer dein entsperrtes Gerät in der Hand hält, kann dein Zuhause nicht auslöschen, solange er nicht auch an dein E-Mail-Postfach kommt. Der Code gilt nur wenige Minuten und nur einmal. Während der Löschung zeigt ein Vollbild-Fenster ehrlich, was gerade passiert; am Ende startet die App neu und steht wie am ersten Tag da. Es gibt keine Rückgängig-Funktion — auch der Support kann nichts wiederherstellen.

13. Mitglieder, Rollen & Türschlüssel

Ein Zuhause hat mehrere Menschen — und nicht jeder muss alles dürfen. iHaus regelt das mit Rollen und einem eigenen Türschlüssel.

Die drei Rollen:

  • Chef — darf alles: Geräte einrichten und löschen, Zimmer und Automatiken bauen, Wächter-Dienste schalten, Rollen vergeben.
  • Bewohner — darf bedienen: Licht, Rollos, Heizung, Musik, Timer, Szenen starten und bauen. Nicht dabei: Geräte einrichten oder löschen, KNX-Adressen ändern, Wächter-Dienste schalten. Diese Knöpfe sind gar nicht sichtbar — die App bleibt ruhig, statt Fehlermeldungen zu zeigen.
  • Pflege — für Pflegedienst und Betreuung: bedienen wie ein Bewohner, Türen öffnen, den Zustand der Wächter sehen und Alarme quittieren — aber nichts am Haus verändern.

Der Türschlüssel 🔑: Türen und Tore sind kein normales Bedienen, deshalb haben sie ein eigenes Recht. Wer den Schlüssel hat, kann Haustüre, Einfahrtstor und Garage öffnen; wer ihn nicht hat, bekommt eine freundliche Absage. Grundsatz: Die App spiegelt die Wirklichkeit — wer den echten Hausschlüssel trägt, bekommt auch den digitalen. Jede Türöffnung wird im Ereignis-Buch notiert („🔑 Einfahrtstor · Luis · 14:32″) — wichtig für Pflege und Betreuung, und ehrlich für alle.

Wer verwaltet das? Der Chef am iPad-Server — dort wohnt die Mitgliederliste (System → Danger Zone → „Mitglieder & Rechte“). Je Person: ✏️ Anzeigename, die drei Rollen zur Auswahl, der 🔑-Haken und zum Entfernen. Ein Chef bleibt immer übrig — der letzte lässt sich weder entthronen noch löschen. Darunter zeigt „Wer darf Türen öffnen“ alle Schlüsselträger auf einen Blick.

Auf den anderen Geräten siehst du die Liste, bedienst sie aber nicht — Rollen vergibt das Wand-iPad. Jedes Gerät holt sich die Rechte selbst und zeigt oben ehrlich seinen Stand: „Register: 5 Mitglieder bekannt“. Steht dort „Register noch nicht angekommen”, kennt dieses Gerät die Rollen noch nicht — bis dahin gilt volles Vertrauen. Und wenn dein Konto nicht im Register steht (etwa nach einem Adresswechsel), sagt die App das und bietet „Mit anderer Adresse anmelden“ an.

14. Gesten & Kniffe

Geste Wirkung
Tipp auf Kachel schalten / Szene starten
Halten auf Kachel Details bzw. Builder öffnen
Halten + senkrecht ziehen dimmen (Gefäß-Füllung)
Wischen scrollen — löst nie versehentlich Knöpfe aus
Seitliches Wischen (iPhone) Zimmer wechseln
Griff im Kopf (iPhone) Favoriten als Vollbild holen
Tipp neben die Karte Karte schließen; mit ungesicherten Änderungen warnt sie erst (zweiter Tipp verwirft)
5× Drei-Finger-Tipp Notausgang zwischen neuer und alter Oberfläche

15. Einrichtung & Betrieb

Account & Anmeldung: Beim ersten Start begrüßt dich die App und fragt nach deiner E-Mail-Adresse; du bekommst einen einmaligen Anmelde-Code per Mail — ein Passwort gibt es nicht mehr (warum das sicherer ist: Kapitel 17). Code eintippen, fertig: Dein Gerät bleibt angemeldet und verlängert die Anmeldung von selbst im Hintergrund.

Haus gründen oder beitreten: Nach der Anmeldung entscheidet dein Eintrag im Haus-Verzeichnis: Kennt iHaus deine Adresse noch nicht, gründest du ein neues Zuhause (Name vergeben, erste Zimmer anlegen, dein Vorname für die Begrüßung, dann fragt dein iPhone nacheinander nach Mitteilungen, Standort und lokalem Netz — jede Frage mit kurzer Erklärung davor). Bist du eingeladen, landest du direkt im bestehenden Haus — mit allem, was dort schon wohnt.

Familie einladen (so kommen die anderen ins Haus): Am iPad-Server: System → Danger Zone → „Mitglieder & Rechte“ → E-Mail-Adresse (und auf Wunsch den Namen) eintragen → „+ Mitglied“. Die Person bekommt eine Einladungs-Mail, installiert die iHaus-App, meldet sich mit genau dieser Adresse an — und ist drin. Kein Code-Weitergeben, kein Passwort-Teilen. Rolle (Chef/Bewohner/Pflege) und Türschlüssel 🔑 stellst du danach direkt in der Mitglieder-Zeile ein (Kapitel 13).

Rollen — wer ist der Chef im Haus? Ein Haus hat immer genau einen Server (ideal: das iPad an der Wand — Dauerstrom, immer an). Er führt die Automatiken aus, spricht mit den Geräten und wacht rund um die Uhr. Alle anderen sind Clients: Sie zeigen denselben Stand und bedienen — dein iPhone genauso wie jedes weitere iPad. Die Rolle deines Geräts steht unter System → Status. So verteilt die App die Rollen von selbst:

  • Das erste iPad in einem frischen Haus wird automatisch Server — du musst nichts tun.
  • Jedes weitere Gerät, das sich anmeldet — iPhone oder iPad — wird automatisch Client. Es kann dem Haus-iPad die Server-Rolle nicht versehentlich wegnehmen.
  • Ein iPhone kann nie Server werden — eiserne Regel, egal was man versucht. Ein Telefon ist unterwegs, ein Haus braucht seinen Wächter zuhause.
  • Die Rolle bewusst umziehen (z. B. auf ein neues Wand-iPad): Am neuen iPad System → Danger Zone → **„Rolle wechseln“** — zweimal tippen zur Bestätigung, dann fragt die App noch einmal ausdrücklich: „Es gibt schon einen Server — überschreiben?” Erst nach dem Ja übernimmt das neue Gerät; das alte wird beim nächsten Start von selbst Client. Drei bewusste Tipps — nie Zufall.
  • Nach App-Updates oder Neuinstallationen merkt sich das Haus-iPad seine Rolle selbst und nimmt sie beim Start automatisch wieder ein. Sollte es nach einer kompletten Neuinstallation doch einmal als Client aufwachen: einmal „Rolle wechseln“ — ab dann sitzt sie wieder fest.

App aktuell halten (Versions-Tor): Server und Clients müssen dieselbe Sprache sprechen. Läuft auf deinem Gerät eine zu alte App-Fassung, legt sich ein Vollbild-Hinweis über die App — „Bitte aktualisieren“ mit einem Knopf direkt zu TestFlight bzw. zum App Store. Das Tor öffnet sich von selbst wieder, sobald die Fassungen zusammenpassen.

Netzwerk: Verbinde beide Geräte mit deinem WLAN und merke das Heimnetz (System → Netzwerk & Heim): Im Heimnetz spricht die App direkt mit deinen Geräten — schnell und auch ohne Internet. Unterwegs läuft die Verbindung über die Cloud.

Ein gutes Funk-Zuhause für den Server: Das Server-iPad arbeitet rund um die Uhr — gönn ihm die beste Verbindung im Haus. Stabilität schlägt Tempo: Jeder Netzwackler kostet, denn danach müssen die Verbindungen zu Sonos, KNX und HomeKit neu aufgebaut werden. Konkret heißt das:

  • Der Königsweg: ein Kabel. Das iPad lässt sich über einen USB-C-Adapter mit Ethernet-Anschluss direkt ans Heimnetz anschließen — kein Funk, kein Roaming, keine Wackler. Wichtig: einen Adapter wählen, der Netzwerk und Stromversorgung zugleich durchreicht (USB-C mit Power Delivery), denn das Wand-iPad braucht beides rund um die Uhr. So verkabelt ist der Server in seinem optimalen Zustand — die folgenden Funk-Regeln braucht er dann gar nicht mehr.
  • 5-GHz-WLAN, wenn möglich. Das 5-GHz-Band ist schneller und vor allem ruhiger — auf 2,4 GHz funken auch Mikrowellen, Babyfone und die WLANs der Nachbarn dazwischen. Viele Router lassen sich so einstellen, dass beide Bänder eigene Namen tragen; dann wählst du am iPad gezielt das 5-GHz-Netz.
  • Nah genug am Access Point. 5 GHz ist schnell, aber kurzatmig — dicke Wände und Metall mag es nicht. Der Wandplatz des iPads sollte volle WLAN-Balken zeigen; wenn nicht, ist ein günstigerer Platz oder ein zusätzlicher Access Point die bessere Lösung als ein dauerkränkelnder Empfang.
  • Ein festes Netz, kein Hin und Her. Repeater und Zusatz-Netze, deren Grenze genau durch den iPad-Platz läuft, sorgen für ständige Wechsel — und jeder Wechsel ist ein Neustart der Verbindungen. Das iPad hängt an der Wand und geht nicht spazieren: Es braucht genau ein stabiles Netz.
  • Dasselbe Netz wie deine Geräte — kein Gastnetz. Hue-Bridge, Sonos & Co. müssen im selben WLAN wohnen wie der Server. Gäste-WLANs schotten Geräte bewusst voneinander ab — dort findet die App nichts.
  • Bluetooth-Geräte brauchen ihre eigene Nähe. Eve-Steckdosen und ähnliche Bluetooth-Geräte sprechen nicht übers WLAN, sondern mit deinem HomeKit-Hub (HomePod oder Apple TV). Steht der zu weit weg, kommen ihre Werte zäh oder gar nicht — hier hilft kein besseres WLAN, sondern nur ein kürzerer Weg zum Hub.

Geräte suchen & einbinden (der Weg ins Haus): 1. Favoriten → „Geräte suchen“** → Hersteller-Familie antippen (Sonos, Hue, HomeKit, iHaus RWM, TP-Link/Kasa, …) — die App sucht gezielt im Netz. Beim allerersten Mal erklärt sie vorher, warum iOS gleich nach dem lokalen Netz fragt — diese Erlaubnis braucht jede Gerätesuche. 2. Fund antippen → Zimmer wählen (auch mehrere) → Kachel liegt im Raum. Bei Kontakten wählst du direkt Tür oder Fenster. 3. KNX kommt nicht per Suche, sondern per Projektdatei-Import (ETS-Projekt/Excel) — sauber und vollständig, ohne Adress-Basteln. 4. Rauchmelder & Funk-Kontakte (iHaus RWM) lernst du über ihre Familie an: Typ wählen (Rauchmelder oder Tür-/Fensterkontakt), den iHaus-Code vom Melder eintippen, fertig. 5. Was angelernt, aber ohne Kachel ist, findest du jederzeit in der Geräte-Liste unter „Bekannt · ohne Kachel” — dort holst du es mit + Kachel** ins Haus.

Profile (Eltern / Kinder / Besucher): Ein Account kann mehrere Profile tragen, gesperrte Profile dürfen nichts löschen oder verändern. Die Profil-Verwaltung zieht gerade in die neue Oberfläche um — Stand heute läuft sie noch über den Support.

Wenn der Server im falschen WLAN hängt: Verliert das iPad sein Heimnetz und verbindet sich mit einem anderen bekannten WLAN, zeigt es nach kurzer Karenz eine große Hinweis-Seite: „Das Netzwerk hat sich geändert“ — mit dem Namen des fremden und des Heimnetzes, drei klaren Schritten (Router prüfen · zurückwechseln · oder übernehmen) und einem Ein-Tipp-Knopf, der das neue WLAN als Heimnetz übernimmt, wenn der Wechsel gewollt ist. Die Seite verschwindet von selbst, sobald das iPad wieder im Heimnetz ist.

Wenn der Server das WLAN wechselt (etwa zwischen Haus und Gartenhaus): Das iPad merkt den Wechsel und wartet ein paar Sekunden, bis das neue Netz stabil steht — so löst ein kurzes Funk-Flackern an der Grundstücksgrenze nichts aus. Dann kommt es darauf an, ob das Netz bekannt ist:

  • Bekanntes Heimnetz (du hast es früher schon übernommen): iHaus wechselt von selbst — ein dunkler Vorhang sagt dir „Netzwechsel — iHaus startet neu“, nimmt währenddessen keine Eingaben an, und die App startet einmal durch. Nichts zu tippen, nichts zu entscheiden.
  • Fremdes Netz: iHaus fragt: „Netzwerk geändert — umschalten?“ Erst mit deinem Ja wird das neue WLAN zusätzlich als Heimnetz gemerkt (das alte bleibt erhalten) und die App startet durch.

Der Neustart ist in beiden Fällen nötig, damit lokale Verbindungen wie Sonos und KNX sauber neu aufgebaut werden. Rechne mit einer guten halben Minute, bis dein Zuhause wieder voll auf Sendung ist — die App sagt dir das auch. In der Zwischenzeit einfach nichts tun: Sie meldet sich mit dem Startbild zurück und verbindet alles von selbst. Springt das iPad an einer Funkgrenze rasch zwischen zwei Netzen hin und her, wechselt iHaus nicht im Minutentakt, sondern fragt sicherheitshalber wieder nach. Und all das betrifft nur den Server — iPhones unterwegs wechseln ständig das Netz, dort passiert bewusst nichts.

Wenn der Server nicht erreichbar ist: Das iPhone zeigt eine rote 1 am App-Icon, sobald der Server länger als etwa anderthalb Minuten am Stück nicht antwortet. Öffnest du die App, erscheint eine Hinweis-Seite mit vier klaren Schritten: Strom am iPad prüfen · WLAN prüfen · iHaus-App am iPad offen? · unterwegs jemanden zu Hause bitten. „Verstanden“ blendet die Seite aus; sobald der Server zurück ist, verschwinden Seite und rote 1 von selbst. Kurze Verbindungslücken — etwa wenn das iPhone gerade aufwacht und sich neu verbindet — lösen bewusst keine Meldung aus.

Der Geräte-Ausweis — warum iHaus dein iPad nie vergisst: Jedes Gerät bekommt beim allerersten Start einen unverwechselbaren Ausweis. Der liegt nicht in der App, sondern im Schlüsselbund des iPads selbst — dem hardware-verschlüsselten Tresor von iOS, in dem auch deine Passwörter wohnen. Deshalb gilt:

  • App gelöscht und neu installiert? Egal — der Ausweis überlebt im Tresor. Das Gerät ist danach sofort wieder, wer es war: Ein Haus-iPad kommt als Server zurück, mit all seinen Ämtern, ohne dass du irgendetwas einrichten musst.
  • Niemand sonst kommt heran: Der Tresor gibt den Ausweis nur an die echte iHaus-App heraus — keine andere App, kein anderes Gerät. Auch über iCloud wandert er nie auf ein zweites Gerät; das ist Absicht, denn es darf immer nur einen Server geben.
  • Nur ein Fall löscht den Ausweis: das Gerät selbst wird komplett zurückgesetzt oder ausgetauscht. Dann greift die Ausfall-Übernahme: Bleibt der alte Server länger als zehn Minuten stumm, übernimmt das neue Haus-iPad das verwaiste Amt von selbst — du meldest dich nur an, den Rest regelt das Haus.

Kurz: Einmal eingerichtet, kennt dein Zuhause seine Geräte für immer — löschen, neu laden, aktualisieren ändert daran nichts.

16. Unterwegs & schwache Netze

Dein iPhone begleitet dich durch Züge, Hotels und Funklöcher — die App ist dafür gebaut und heilt sich selbst. Das meiste davon bemerkst du gar nicht; hier steht, was dahinter passiert:

  • Nach dem Aufwachen: Holst du das iPhone aus der Tasche, prüft iHaus sofort, ob die Verbindung zum Haus den Schlaf überlebt hat — und baut sie bei Bedarf selbst neu auf. In der Regel ist die Wolke nach zwei, drei Sekunden wieder blau.
  • Träge Netze (Zug, Hotel, überlastetes WLAN): iHaus gibt langsamen Verbindungen bewusst Zeit statt vorschnell aufzugeben. Es kann in solchen Netzen also einen Moment dauern — aber es kommt.
  • Wenn ein WLAN wirklich blockiert: Manche öffentlichen WLANs lassen die Haus-Verbindung grundsätzlich nicht durch. Erkennt iHaus dieses Muster über mehrere Minuten, sagt es dir das ehrlich in einem kleinen Fenster: **„Dieses WLAN lässt uns nicht durch — wechsle auf Mobilfunk.“** Einmal „Verstanden” getippt, meldet sich das Fenster für dieses WLAN nicht wieder.
  • Wenn der Datenabgleich unterwegs abreißt: Auch die Abgleich-Verbindung (über die dein iPhone den Haus-Stand erhält) kann in Funklöchern abbrechen. Früher half nur ein App-Neustart — heute repariert die App das selbst: Bleibt der Abgleich ein paar Minuten weg, obwohl Netz da ist, baut iHaus ihn im Hintergrund neu auf. Das gilt auch für den tückischeren Fall, dass die Verbindung nach der Rückkehr ins gute Netz im „verbindet gerade…“ hängen bleibt — auch so ein Hänger wird erkannt und neu aufgebaut.
  • Wenn die Wolke trotzdem rot bleibt: Die Meldung „Server-Verbindung unterbrochen“ heißt nicht automatisch, dass zu Hause etwas im Argen liegt — genauso gut kann dein Gerät das Problem sein, dessen Verbindung nach schlechtem Netz klemmt. Bleibt die Wolke einige Minuten nach der Rückkehr ins gute Netz rot, hilft ein Neustart der App auf deinem Gerät — er baut alle Verbindungen frisch auf. Zu Hause anrufen musst du deswegen nicht gleich.
  • Ehrliche Anzeigen: Ist die Wolke rot, kann dein iPhone das Zuhause gerade nicht erreichen — dann werden alle Kacheln matt: Du siehst den letzten bekannten Stand, sichtbar eingefroren, und auf jeder Karte steht statt „Erreichbar“ grau „Zuhause nicht erreichbar — letzter Stand 10:41″. Nichts wird rot, denn die Geräte sind nicht kaputt, nur unerreicht. Kommt die Verbindung zurück, holt sich die App alle Stände frisch und die Kacheln erwachen. Die System-Karte ergänzt den Konserven-Vermerk (Kapitel 12), wie frisch die Zahlen sind.

Kurz: Unterwegs musst du nichts tun. Wenn etwas hakt, hakt es sichtbar — und heilt sich sichtbar wieder.

17. Sicherheit — wer in dein Zuhause kommt und wer nicht

Dein Zuhause ist das Privateste, was du digital besitzt. Deshalb ist die Anmeldung bei iHaus so gebaut, dass an jeder Stelle geprüft wird, wer da eigentlich anklopft:

Kein Passwort — und das ist Absicht. Passwörter werden vergessen, aufgeschrieben, wiederverwendet und gestohlen. Bei iHaus meldest du dich stattdessen mit einem einmaligen Code an, der an deine E-Mail-Adresse geschickt wird und nach kurzer Zeit verfällt. Wer deine Mail nicht lesen kann, kommt nicht hinein — und es existiert kein Passwort, das irgendwo erbeutet werden könnte.

Nur eingeladene Mitglieder. Nach der Code-Prüfung fragt die App im Haus-Verzeichnis nach: Ist diese Person Mitglied dieses Zuhauses? Jedes Mitglied ist dort mit seiner Rolle eingetragen — Admin, Family oder Gast. Eine fremde E-Mail-Adresse mag einen Code bekommen — ins Haus kommt sie nicht: Ohne Eintrag im Verzeichnis gibt es keinen Zugang. Neue Mitglieder lädt der Admin ein.

Jede Person hat ihren eigenen Schlüssel. Für den Zugriff auf die Daten deines Zuhauses erhält jedes Mitglied automatisch einen persönlichen Zugangsschlüssel — 28 Zufallszeichen, maschinell erzeugt. Du musst ihn nie kennen, nie eintippen, nie verwalten. Wichtig ist, wo er nicht ist: Er steckt nicht in der App-Software und ist für niemanden sichtbar. Er wird erst nach erfolgreicher Anmeldung sicher auf dein Gerät gelegt. Verlässt ein Mitglied das Haus, wird sein Schlüssel zentral zurückgezogen — der Zugang endet sofort, ohne dass jemand anderes sein Passwort ändern müsste.

Jedes Haus sein eigener Datentopf. Die Daten deines Hauses liegen in einem eigenen, abgetrennten Bereich, den nur die Schlüssel deiner Mitglieder öffnen — ein Nachbarhaus in derselben iHaus-Welt sieht davon nichts, technisch erzwungen, nicht bloß versprochen. Es gibt keinen Generalschlüssel.

Verschlüsselte Wege. Alle Verbindungen deiner Geräte — untereinander und zum Haus-Speicher — laufen ausschließlich verschlüsselt.

18. Wenn etwas klemmt

Der Flugschreiber — das Gedächtnis des Hauses. Das Wand-iPad führt still Protokoll und legt es jeder Support-Mail bei (System → Support). Darin stehen die letzten rund zwei Wochen (bis 1000 Einträge):

  • Türen & Fensterkontakte: geöffnet/geschlossen, mit Uhrzeit — du siehst z. B. genau, wann der Katzensitter da war
  • Lichter an/aus und Rollo-Fahrten
  • Rauchmelder: online/offline-Wechsel
  • Smiley: jede Antwort; Wächter: jeder Alarm
  • Rollen-Entscheidungen (Server/Client), Neustarts, Standby-Zyklen, technische Fehler

Die Support-Mail ist damit dein Fernglas: einmal ausgelöst, zeigt sie den Gesundheitszustand (Version, Rolle, Geräte online) und was im Haus passiert ist. Bei längerer Abwesenheit lohnt es, sie einmal pro Woche zu verschicken — jeder Versand ist ein gesicherter Schnappschuss.

How-to: Verreisen (Haus bleibt allein zurück)

  • Wächter anlassen — Brand, Wasser und Unwetter sollen gerade dann wachen. Den Smiley entweder ausschalten oder täglich von unterwegs beantworten (zwischen Frage-Zeit und Fristende).

  • Wand-iPad: Dauerstrom, Icon-Start (kein Kabel am Rechner), WLAN prüfen. Optional Geführter Zugriff (Bedienungshilfen), damit Besucher die App nicht wegwischen — Dreifachklick-Kurzbefehl nicht vergessen.

  • Von unterwegs: iPhone zeigt alles live (Wolke oben rechts = Draht zum Haus); der Flugschreiber protokolliert, was Besucher tun; die Melderwache in der Cloud prüft die Rauchmelder alle zwei Minuten unabhängig vom Haus.

  • Gerät „Meldet nicht“: Stromversorgung/Funk prüfen; die Kachel sagt ehrlich, wenn ein Gerät nicht erreichbar ist.

How-to: Sonos — wenn eine Box rot ist

Keine Sorge, und nichts zu tun: Eine rote Sonos-Box verursacht keinen Stress im System. iHaus hat eine Heil-Wache mit Gnadenfrist und Rückzug — erst nach 3 Minuten rot beginnt sie überhaupt zu suchen, dann einmal, und jeder weitere Versuch verdoppelt den Abstand (10 Minuten, 20, 40 … höchstens alle 6 Stunden). Eine dauerhaft stromlose Box kostet so nur ein paar Suchläufe am Tag — und mit gesetztem 230-V-Vermerk (auf der Box-Karte: „Absichtlich stromlos“) gar keinen.

Der Rückweg kostet ebenfalls nichts: Bekommt die Box wieder Strom oder Netz, meldet sie sich von selbst — die Kachel wird grün, ohne dass iHaus gesucht hätte.

  • Box dauerhaft stromlos (Steckdose/Sicherung bewusst aus): auf der Box-Karte den 230-V-Vermerk setzen — dann sucht iHaus gar nicht mehr, und der Vermerk löscht sich beim Wiedereinschalten von allein.
  • Box flackert im WLAN (mal da, mal weg): Das ist fast immer das Funknetz (Router-Bandwechsel, Mesh-Roaming), nicht iHaus und nicht die Box. Dauerhafte Ruhe bringt ein Netzwerkkabel an der Box — Sonos-Geräte haben eine Ethernet-Buchse.
  • Box bleibt lange rot trotz Strom und Netz: Box einmal stromlos machen, 10 Sekunden warten, wieder einstecken — sie meldet sich beim Hochfahren selbst zurück.
  • KNX nach App-Neustart kurz rot: normal — der Tunnel braucht bis zu 30 Sekunden.
  • Ansagen bleiben stumm, Karte sagt „Ansage fehlgeschlagen“: Nach einem iOS-Update kann die Sprach-Erzeugung des iPads klemmen (das Gerät kann sprechen, aber keine Ansage-Dateien mehr schreiben). Kur: iPad einmal komplett neu starten — danach laufen die Durchsagen wieder.
  • Kameras zeigen die Alpen statt deiner Kameras: Die Seite hat deine HomeKit-Kameras (noch) nicht gefunden — kurz schließen und erneut öffnen; unterwegs prüfe, ob zu Hause eine Home-Zentrale (HomePod/Apple TV) läuft. Sieht Apples Home-App die Kameras, iHaus aber nicht? Dann fehlen diesem Gerät meist die Kamera-Rechte im Zuhause: Das passiert, wenn das Gerät (z. B. ein Wand-iPad) mit einer anderen Apple-ID als eingeladenes Mitglied im Zuhause hängt. Prüfe in Apples Home-App: Zuhause-Einstellungen → das Mitglied antippen → Kameras auf „Immer erlauben“ stellen. Danach die Sicherheits-Seite neu öffnen.
  • Alarm-Schirm: Quittieren beendet Ton und Anzeige auf allen Geräten — es heißt „gesehen“, nicht „Gefahr vorbei”. Die echte Entwarnung kommt vom Melder selbst, sobald er wieder Ruhe meldet (eigene Mitteilung an alle). Bei Brand gilt: erst raus, dann quittieren.
  • App meldet „Bitte aktualisieren“ (Versions-Tor): Der Server spricht schon eine neuere Fassung — dem Knopf zu TestFlight/App Store folgen, Update laden, fertig.

Bevor du den Support rufst — die 5-Minuten-Selbsthilfe

Die allermeisten Klemmer lösen sich mit einem dieser Handgriffe:

  1. App neu starten (hochwischen, neu öffnen) — heilt die meisten Anzeige-Klemmer. Nach einem Update den ersten Start möglichst im WLAN machen: übers Mobilnetz lädt die frische Fassung langsamer, das Startbild kann dann bis zu einer Minute stehen. Das ist Geduld, kein Defekt.
  2. Mitteilungen lesen (System → Mitteilungen): Dort steht oft schon die Erklärung — etwa wenn der Cloud-Wachhund gemeldet hat, dass dein Server nicht erreichbar ist.
  3. Blick auf die Wolke (oben rechts): Blau = Draht zum Haus steht. Rot = das Gerät erreicht den Haus-Server gerade nicht — dann liegt es fast immer am Netz oder am Wand-iPad, nicht an der App.
  4. Wand-iPad prüfen (wenn die Wolke rot bleibt): Strom und WLAN kontrollieren, die App neu starten — bei Geführtem Zugriff mit Dreifachklick beenden und wieder einschalten. Danach meldet sich das Haus von selbst zurück.
  5. Gerät komplett neu starten: Klemmt etwas hartnäckig (z. B. stumme Ansagen nach einem iOS-Update), hilft ein voller Neustart des iPads/iPhones — nicht nur der App.
  6. Hilfe-Center durchblättern: Antworten auf häufige Fragen findest du jederzeit unter ihaus.zohodesk.com/portal.

So erreichst du den Support

  • Am besten aus der App: System → Verwaltung → „Support kontaktieren“ — Empfänger, Betreff und alle technischen Angaben stehen schon drin, der Flugschreiber reist als Anhang mit. So können wir helfen, ohne nachzufragen.
  • Per Mail: support@ihaus.ag — jede Mail wird automatisch zum Ticket, du bekommst eine Antwort an deine Absender-Adresse.
  • Hilfe-Center: ihaus.zohodesk.com/portal — Wissensdatenbank und Ticket-Übersicht.

19. Das iHaus-Abo

Ein Abo je Haus — die Familie bedient kostenlos mit. Es zahlt genau eine Person, alle Mitglieder nutzen die App ohne eigenes Abo. Gebucht wird direkt in der App (System → Abo oder auf der Abo-Karte), bezahlt wird sicher über Apple.

  • iHaus-Abo: monatlich 12,99 € oder jährlich 129,99 € — 12 Monate zum Preis von 10. Der erste Monat ist zum Kennenlernen gratis.
  • Jack (Kapitel 20) ist eine Zubuchung für 5,99 €/Monat — buchbar, sobald das iHaus-Abo läuft.
  • Alles über Apple: Verlängerung, Kündigung und Rechnungen verwaltet Apple — der Knopf „Abo verwalten“ führt dich hin (die App sagt dir vorher ehrlich, dass du sie dafür kurz verlässt). Kündigen ist jederzeit möglich, das Abo läuft dann bis zum Ende des bezahlten Zeitraums.
  • Neues Gerät oder App neu installiert? „Käufe wiederherstellen“ auf der Abo-Karte holt dein Abo von Apple zurück.
  • Ehrlichkeit eingebaut: Die App zeigt immer den echten Stand („Aktiv · verlängert sich am …“). Läuft ein Abo aus, gibt es eine großzügige Nachfrist, bevor die App freundlich an die Verlängerung erinnert — nichts geht von jetzt auf gleich aus.
  • Wohnungen mit Vertrag oder Förderung: In betreuten Wohnanlagen, Pilotprojekten und bei Wohnungsunternehmen ist das Zuhause bereits über den Betreiber freigeschaltet — dann erscheint in der App gar keine Kaufabfrage, kein Bewohner braucht eine Apple-ID für ein Abo. Die Freischaltung hängt am Zuhause, nicht am Gerät: Nach einem Geräte-Tausch ist nach dem Anmelden alles wieder da.

20. Jack — dein Assistent

Der orange Funke in der Favoriten-Spalte ist Jack: der eingebaute Assistent, der dein Zuhause kennt — und nur dein Zuhause. Frag ihn, was du sonst selbst nachschauen würdest.

Was Jack kann:

  • Fragen beantworten — die Karte zeigt fertige Frage-Pillen in fünf Gruppen (Status & Sicherheit · Klima & Energie · CO₂ sparen · ADLeR-Schutz · Haushalt & App): „Ist noch irgendwo Licht an?“, „Welche Geräte sind offline?”, „Wie viel CO₂ habe ich heute gespart?“ … Ein Tipp auf die Pille genügt; eigene Fragen tippst oder diktierst du ins Freitextfeld.
  • Automatiken bauen per Zuruf — „Rollo Küche werktags zum Sonnenuntergang zu“: Jack zeigt seinen Plan erst als Wenn/Dann in Klartext, gebaut wird erst nach deinem „Anlegen”. Jack ändert nie etwas ohne deine Bestätigung.
  • Vorschläge machen — drei sinnvolle Automatik-Ideen aus deiner echten Ausstattung.
  • Die App erklären — jede Kachel, jede Funktion, und auf Wunsch auch sich selbst („Wer bist du eigentlich, Jack?“).

Während Jack arbeitet, tanzt der Funke auf der Denk-Bühne — ein paar Sekunden Geduld, kein weiterer Tipp nötig; die Antwort gleitet dann von selbst herein.

So tickt Jack (und warum er vertrauenswürdig ist): Bei jeder Frage schickt die App deine Frage plus eine frische Momentaufnahme des Hauses (Geräte, Zustände, CO₂-Stand) an die iHaus-Cloud, wo eine KI die Antwort aus genau diesen Daten formuliert — kein Raten, kein Weltwissen-Ersatz. Was dein Zuhause nicht weiß, sagt Jack ehrlich. Er kennt nie deine Chronik und nie, wer gerade zu Hause ist; nichts wird für Werbung gespeichert.

Das Kontingent: Im Jack-Abo stecken 150 Fragen je Haus und Monat — der Stand steht immer oben in der Karte („Bereit — noch 147 Fragen diesen Monat“).

21. Das CO₂-Konto

Die grüne Kachel „CO₂ heute gespart“ dreht den Spieß um: kein Verbrauchs-Tracker mit schlechtem Gewissen, sondern ein Gespart-Konto, das wächst.

Die Idee dahinter — die grüne Stromzeit: Um die Mittagszeit ist der Strom im Netz dank Sonne und Wind deutlich sauberer als abends (rund 300 g CO₂ pro kWh Unterschied — ganz ohne eigene Solaranlage). Wer Wasch- oder Spülmaschine in dieses Fenster legt, spart real CO₂, ohne auf irgendetwas zu verzichten.

Die Strom-Ampel: Oben im Kopf der App sitzt ein kleiner farbiger Punkt — auf dem iPhone links neben der Glocke, auf dem iPad neben dem Wetter. Er zeigt stufenlos von Rot (wenig Erneuerbare im Netz) über Gelb nach Grün (Sonne und Wind decken den Bedarf), was der Strom in Deutschland jetzt gerade wert ist; steht die Ampel auf Grün, atmet der Punkt leise. Ein Tipp öffnet die CO₂-Karte: Dort läuft der ganze Tag als Farbband in Viertelstunden, die beste Zeit heute ist weiß umrandet („11–16 Uhr“), daneben der aktuelle Anteil („Jetzt: 85 % erneuerbar · Spitze heute 148 %“). Die Zahlen kommen von der Stromampel des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Energy-Charts), viertelstündlich frisch. Grün heißt auch: Wer dann verbraucht, hilft, dass weniger Wind- und Solarstrom abgeregelt wird.

Gutschriften sammeln: Auf der CO₂-Karte tippst du an, was du heute getan hast — Waschmaschine in der grünen Zeit (+300 g) · Spülmaschine in der grünen Zeit (+270 g) · Wäscheleine statt Trockner (+1000 g) · Unnötiges Licht ausgemacht (+60 g). Jede Gutschrift zeigt ihre ehrliche Rechnung; das Konto zählt Tag und Gesamtstand und gilt fürs ganze Haus.

Warum das zählt: Ein Haushalt schafft so leicht 200–400 kg im Jahr. Wenn viele mitmachen, wird aus Fingertipps ein Kraftwerk. Und Jack berät dich konkret dazu — „Wann ist heute die grüne Stromzeit?“, „Was kann ich als Haushalt zum CO₂-Sparen beitragen?”

22. ADLeR — der Schutz mit Leitstelle

Die Kachel mit dem Schild steht für A.D.Le.R. — ein gefördertes Forschungsprojekt mit Fraunhofer-Instituten, in dem iHaus einer von fünf Partnern ist. Die Idee: Dein Zuhause kann Notfälle nicht nur im Haus melden, sondern nach draußen an eine Leitstelle — rund um die Uhr, auch wenn niemand aufs Handy schaut.

  • Was gemeldet werden kann: Brand, Wasser in der Wohnung, Wasser im Keller, Herz-Notfall, Sturz und anhaltende Regungslosigkeit.
  • Deine Aufschalt-Adresse ist die Haus-Kennung deines Zuhauses (auf der ADLeR-Karte zu sehen) — ohne jeden Personenbezug.
  • Das Wichtigste: Alle lokalen Warnungen — Sirene, Ansagen, Alarm-Schirm, Mitteilungen — sind immer kostenlos dabei (Kapitel 9). Der ADLeR-Schutz ist die Kette nach draußen zur Leitstelle.
  • Stand heute — ein Ausblick: Die Aufschaltung läuft als Forschungs-Pilot in ausgewählten Wohnungen; für alle anderen ist die Leitstelle in Vorbereitung und kein Bestandteil des iHaus-Abos. Die ADLeR-Karte erzählt, was hier entsteht. Sobald buchbar, wählst du bei der Bestellung, was im Ernstfall passieren soll — wer gerufen wird, wann Feuerwehr oder Rettungsdienst kommen, ob die Tür geöffnet werden darf. Bis dahin gilt: Alles, was im Haus warnt, arbeitet ab dem ersten Tag.

23. Coming Home — der Ankomm-Plan

Manche Dinge sollen einfach passieren, wenn du heimkommst: Licht im Flur, deine Musik, das Rollo hoch. Dafür gibt es Coming Home — bewusst als Opt-in: Nichts läuft, was du nicht ausdrücklich hineingelegt hast.

  • Geräte hineinlegen: Auf jeder Geräte-Karte (und der Musik-Karte) findest du das Coming-Home-Häkchen — bei Dimmern und Musik gleich mit Wunschwert (z. B. Flurlicht 40 %, Sonos leise).
  • Die Karte (Kachel in den Favoriten) zeigt zwei Sichten: den Plan (was passiert) und den Wähler (was mitmachen darf).
  • Auslösen: ein Tipp auf die Kachel, wenn du ankommst — dein Zuhause sagt Willkommen.

24. Freigaben & Mitteilungen — warum iHaus was fragt

Beim Einrichten stellt dir dein iPhone ein paar Systemfragen. Keine davon ist Neugier — jede hat genau einen Zweck, und ohne sie fehlt der App ein Sinn. Hier steht, wofür jede Freigabe gut ist:

  • Mitteilungen: Darüber erreichen dich die Dinge, für die es iHaus gibt — der Alarm-Schirm der Wächter (Brand, Wasser, Unwetter, Smiley), die Entwarnung, die rote 1 am App-Icon, wenn der Server länger nicht antwortet, und die Meldung der Cloud-Wache, falls dein Zuhause verstummt (so wie Apple es meldet, wenn die Home-Zentrale weg ist). Ohne Mitteilungen wacht dein Haus stumm.
  • Standort: braucht iHaus für alles, was vom Ort abhängt — Wetter und Vorhersage, Sonnenauf- und -untergang für deine Automatiken und die grüne Stromzeit, amtliche Unwetterwarnungen für deinen Landkreis. Der Standort verlässt das Gerät nur für genau diese Auskünfte.
  • Lokales Netzwerk: die wichtigste Freigabe im Alltag. Nur damit darf die App deine Geräte im WLAN finden und direkt ansprechen — Sonos, Hue, KNX & Co. Ohne sie findet die Gerätesuche nichts und alles müsste den Umweg über das Internet nehmen.
  • Hausdaten (HomeKit): fragt iOS, wenn iHaus deine HomeKit-Geräte und -Kameras einbinden soll. „Hausdaten“ ist Apples Wort für die Geräteliste deines Apple-Zuhauses — iHaus liest sie, um dir dieselben Geräte in einer Oberfläche zu zeigen.
  • Bluetooth: nur für Geräte, die per Funk in der Nähe sprechen (z. B. Eve-Steckdosen).
  • Fotos: einzig für dein eigenes Hintergrundbild (Kapitel 2) — die App wählt, du gibst nur das eine Bild frei.

Wenn Mitteilungen stressen — oder etwas klemmt: Alle Freigaben wohnen an einem Ort: iOS-Einstellungen → iHaus. Dort schaltest du jede einzeln an oder aus — Mitteilungen leiser stellen geht auch feiner (Banner aus, Töne aus, nur Anzeige in der Übersicht). Unser Rat: Die Wächter-Mitteilungen anlassen — ein Brandalarm, der niemanden erreicht, ist keiner. Und andersherum gilt: Wenn die Gerätesuche nichts findet, das Wetter leer bleibt oder keine Alarme ankommen, ist in neun von zehn Fällen genau hier eine Freigabe aus — einmal einschalten, und es läuft wieder.

iHaus prüft das übrigens selbst: Die App kennt den Zustand ihrer Freigaben und legt ihn jeder Support-Mail bei (der Berechtigungs-Ausweis im Flugschreiber). Klemmt etwas, sieht der Support sofort, ob eine fehlende Freigabe der Grund ist — oft ist die Antwort dann ein Einzeiler.

25. Demo-Geräte — das Haus zum Ausprobieren füllen

Du willst iHaus zeigen oder üben, bevor die erste echte Steckdose hängt? Favoriten → „Demo-Geräte“. Die Karte bietet einen Katalog aus Aktoren (Stehlampe dimmbar, Rollo mit Fahrzeit, Heizung mit Ist und Soll, Kaffeemaschine an einer Mess-Steckdose, Haustür-Schloss) und Sensoren (Rauchmelder mit Prüftaste, Klima mit Temperatur und Feuchte, Wassermelder). Wähle aus, tippe Einfügen — die App legt das Zimmer „Demo“ an und darin echte Kacheln: Die Kaffeemaschine zieht 900–1250 W und zählt kWh, das Rollo braucht 18 Sekunden für die Strecke, die Heizung wandert zum Soll, die Haustür sperrt nach acht Sekunden von selbst wieder ab. Alles bedienst du wie richtige Geräte, auch vom iPhone.

  • Nichts davon funkt nach draußen — die Werte entstehen auf dem Wand-iPad.
  • Nie doppelt: Was schon im Haus ist, steht grau mit „Schon im Haus“; die Karte legt es kein zweites Mal an.
  • Aufräumen: „Alle entfernen“ nimmt Kacheln und Geräte weg — und das Zimmer „Demo“ gleich mit, wenn es danach leer ist. Deine eigenen Kacheln bleiben unberührt.
  • Die Prüftaste des Demo-Rauchmelders löst den echten Probealarm aus (Schirm und Ansage „Probealarm — kein Grund zur Sorge“): So siehst du die ganze Kette, ohne dass etwas brennt.

26. Das iPad-Raster

Auf dem Wand-iPad stehen die Kacheln in fünf Spalten neben der Favoriten-Platte. Seit Ausgabe 4 nutzt das Raster den Platz enger: schmalere Ränder, kompaktere Lücken — dadurch sind die Kacheln größer, zweizeilige Namen („Rollo OG aufstehen“) passen ganz, und Messwerte wie „25,3° · 46 %“ stehen vollständig oben rechts. Zwischen den Bereichen Bedienen · Szenen · Automatisierung · Sensoren läuft neben dem Bereichsnamen eine feine Fuge bis zum Rand, damit die Gruppen auch auf unruhigen Hintergrundfotos zu erkennen sind.


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