Die Technik Ihrer Wohnungen an einem Ort.
Sie haben in den letzten Jahren viele Versprechen zur Digitalisierung gehört. Wir haben uns die Mühe gemacht, die Bedürfnisse aller Beteiligten – Bewohner, Verwaltung, Bauherr, Elektrobetrieb – zu verstehen und in Software umzusetzen. Entstanden ist ein flexibles Produkt, das sich den Notwendigkeiten Ihres Bestands anpasst und nicht umgekehrt. Wir zeigen Ihnen, was in einer Wohnung anders läuft, wenn ihre Technik an einer Stelle zusammenkommt – und Sie entscheiden, ob Ihnen das etwas wert ist.
Worum es geht
Alles, was in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses einen Schalter oder einen Fühler hat – Heizung, Licht, Rollos, Lüftung, Wärmepumpe, Zähler, Melder – bekommt einen gemeinsamen Ort: ein Gerät an der Wand. Daraus entstehen drei Dinge, die es vorher nicht gab. Die Bewohner bedienen ihre Wohnung an einer Stelle statt an fünf. Sie als Betreiber erfahren, wenn etwas zu reparieren ist – bevor der Mieter anruft. Aber nur, wenn der Mieter das freigibt: Jede Meldung an die Verwaltung ist eine Zustimmung, die der Bewohner in seiner Wohnung erteilt und jederzeit wieder abschalten kann. Und wenn etwas nicht stimmt – Rauch, Wasser, Ausfall –, erfahren es die Richtigen, wenn Sie das wünschen bis zur Leitstelle.
Drei Blickwinkel, ein Gerät

Was das im Alltag Ihrer Bestände bedeutet
Allgemeinflächen: Verkehrssicherungspflicht mit Nachweis
Treppenhaus, Tiefgarage, Außenanlagen, Technikraum – hier wohnt niemand, hier gilt keine Zustimmung, hier gilt Ihre Verkehrssicherungspflicht. Ein iHaus-Gerät für die Allgemeinflächen prüft, was Sie sonst nur bei der Begehung sehen: Brennen alle Leuchten im Treppenhaus? Sind die Notleuchten am Netz? Zieht die Rohrbegleitheizung Strom, bevor der erste Frost kommt? Läuft die Rampenheizung der Tiefgarage, wenn es schneit – und nicht im Juli? Jede Abweichung wird gemeldet, jede Prüfung protokolliert. Wenn jemand fragt, ob die Anlage am 12. Januar funktioniert hat, haben Sie die Antwort, nicht nur den Wartungsvertrag.
Wo kein Kabel hinkommt, reichen kleine Funksensoren: Wasser im Technikraum, Frost an der Leitung, das Tiefgaragentor, das offen blieb. Aufgeklebt in unter einer Minute, mit eigenem Funknetz und eigener Übertragungsstrecke, bis zu 15 Jahre Batterie. Welche Sensoren das Haus im Blick halten →
Den grünen Strom zum richtigen Zeitpunkt nutzen
Strom ist nicht immer gleich sauber. Mittags mit Sonne und Wind kommt er im deutschen Netz zu großen Teilen aus erneuerbaren Quellen, an einem Winterabend aus Kohle und Gas. iHaus zeigt das in jeder Wohnung als einfache Strom-Ampel – die Daten kommen von Energy-Charts des Fraunhofer ISE, nicht von einem Stromanbieter. Dafür braucht die Wohnung keine eigene Solaranlage: Die Ampel liest den Anteil von Wind und Sonne im Netz, und Geräte, die mit iHaus sprechen, richten sich danach – Hausgeräte über Home Connect, Wärmepumpen und Wallboxen über SG-Ready oder EEBUS, Standards, die in Geräten stecken, die Sie ohnehin anschaffen. Die Spülmaschine läuft, wenn die Sonne scheint; der Puffer der Wärmepumpe wird geladen, wenn der Wind weht.
Das senkt den CO₂-Fußabdruck jeder Wohnung, ohne dass jemand verzichtet. Jede Wohnung führt dazu ein CO₂-Konto: Was Heizung, Licht und Geräte verbrauchen und wie grün dieser Strom war, wird sichtbar – für den Bewohner als Anreiz, für Sie als Grundlage, wenn Sie die CO₂-Bilanz Ihres Bestands verbessern und nachweisen wollen – mit Zustimmung der Bewohner, ohne Bezug zur einzelnen Person. Energieeffizienz entsteht so nicht nur durch Sanierung, sondern durch tausend kleine Entscheidungen, die die Wohnung selbst trifft. Ob daraus auch eine niedrigere Stromrechnung wird, hängt vom Tarif ab – das versprechen wir nicht.
Die Fragen, die uns gestellt werden
Weder das eine noch das andere im klassischen Sinn. Gebäudeautomation steuert die Zentrale im Keller, Hausautomation das Einfamilienhaus. iHaus sitzt in der einzelnen Wohnung des Mehrfamilienhauses – dort, wo im Bestand bisher nichts saß außer einem Rauchmelder und einem Heizkostenverteiler. Es ergänzt Ihre Gebäudeleittechnik, es ersetzt sie nicht.
Ja, zu jeder. Es muss uns egal sein, womit Sie verwalten – Wodis, SAP, iX-Haus, Haufe, Domus oder eine eigene Lösung. Jede Meldung aus einer Wohnung oder einem Gebäude ist eine klar aufgebaute Nachricht: Objekt, Einheit, Anlage, was fehlt, seit wann. Sie landet dort, wo Ihre Prozesse laufen – als E-Mail an die zuständige Stelle, als Ticket in Ihrem System oder direkt über die Schnittstelle Ihrer Verwaltersoftware. Wir docken an Ihre Software an; Sie wechseln nichts und lernen nichts Neues.
Die Wohnung läuft weiter. Das Gerät an der Wand arbeitet im Haus, nicht im Internet. Licht, Heizung, Melder und Durchsage funktionieren ohne Leitung nach draußen. Nur die Meldung an Handy und Leitstelle braucht das Netz – wie jedes Telefon.
Der Bewohner. Sonst niemand. Was die Wohnung über ihre Bewohner lernt, bleibt auf dem Gerät in der Wohnung – es gibt keinen Weg, auf dem es zu iHaus, zu Ihnen oder zu Dritten gelangen könnte. Die Verwaltung bekommt Störmeldungen – „Melder 3 ohne Batterie", „Heizung meldet nicht" –, und auch die nur, wenn der Bewohner sie freigibt. Er sieht in seiner Wohnung, was weitergeht, stimmt zu und kann es jederzeit abschalten. Nicht weitergegeben wird nie: „Licht im Bad um 23:40". Das ist DSGVO nicht als Formular, sondern als Bauweise – für Ihren Datenschutzbeauftragten ein kurzes Gespräch, und wir führen es gern mit.
Nein. Im Bestand arbeiten wir mit Funkmeldern und Funkgeräten – ohne Kabel, ohne Eingriff in die Bausubstanz. Wo bereits ein KNX-Bus liegt, wird er übernommen, nicht ersetzt. Der Elektriker, der Ihre Häuser kennt, kann das mit uns installieren.
Tippen und lesen. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten: Tippen schaltet, längeres Halten öffnet Einzelheiten. Wer die App nicht nutzen will, muss sie nicht nutzen – die Melder wachen trotzdem. Es gibt ein Handbuch in verständlicher Sprache und einen Support, bei dem ein Mensch antwortet.
Eine berechtigte Frage, die wir uns selbst gestellt haben. Deshalb setzen wir auf offene Standards – KNX, Matter, MQTT – und auf Geräte, die Sie bei jedem Elektrogroßhändler bekommen. Ihre Melder, Ihr Bus und Ihre Geräte gehören Ihnen und funktionieren auch ohne uns. iHaus ist die Schicht darüber, nicht das Fundament.
Das hängt von Ihrem Bestand ab – Neubau oder Nachrüstung, Bus oder Funk, wie viele Einheiten. Wir nennen Ihnen keine Zahl, die wir nicht halten können. Wir rechnen es mit Ihnen an einer Musterwohnung durch, mit Ihrem Elektrobetrieb.
Nein. Eine Wohnung ist ein abgeschlossenes System. Sie können mit einer Musterwohnung beginnen, dann mit einem Haus, dann weitersehen. Nichts zwingt Sie zu einem Rollout.
Die Rauchmelderpflicht erfüllen Sie ohnehin
Die Melder hängen in Ihren Wohnungen, die Wartung ist Ihre Pflicht, und jedes Jahr fragt sich jemand, ob alle noch funktionieren. Mit iHaus werden diese Melder überwacht, ihre Ausfälle gemeldet und ihre Alarme weitergeleitet – aus einer Pflicht wird ein Schutz, den Sie belegen können. Unsere Funkmelder (iHaus RWM 201-IP, Datenblatt im Handbuch) brauchen dafür keinen Bus und keine Leitung.
Wer hinter iHaus steht
Die iHaus AG wurde 2013 in München gegründet und kommt aus der Gebäudesystemtechnik – KNX, Elektroplanung, echte Anlagen in echten Häusern. Wir sind kein Start-up mit einer Idee, sondern ein Betrieb, der seit Jahren Anlagen im Dauerbetrieb hält. Im Forschungsprojekt ADLeR – Rettungskette neu denken arbeiten wir mit dem Fraunhofer ISST, der Feuerwehr Dortmund, der Lebenshilfe Dortmund, adesso und der Stadt Dortmund daran, dass Alarme aus Wohnungen die Leitstelle erreichen, bevor jemand zu Schaden kommt.
Welche Systeme und Hersteller iHaus anbindet, steht auf der Seite Konnektoren. Was Ihr Elektroplaner wissen muss, im Handbuch, Kapitel 28.
Wie wir anfangen würden
Sagen Sie uns, was Sie vorhaben.
Ein Bestand, der sicherer werden soll, ein Neubau, der ab dem ersten Plan mitdenken soll, oder erst einmal eine Frage – schreiben Sie uns. Wir melden uns persönlich, meist noch am selben Tag, und ohne dass Sie danach in einem Verteiler landen.

40 Jahre Gebäudetechnik. Wenn Sie mit uns reden wollen: robert.klug@ihaus.ag
Sag uns, was du vorhast.
Ein Gebäude, das smart werden soll, ein Projekt mit der Wohnungswirtschaft, eine Frage zu iHaus V4 – schreib uns. Wir melden uns persönlich, meist noch am selben Tag.